Kurz vor einer neuen Brexit-Abstimmung im britischen Parlament hat Premierministerin Theresa May Zugeständnisse aus Brüssel erhalten. London bekomme rechtliche Garantien zur umstrittenen Auffanglösung für Nordirland, den sogenannten Backstop, sagten May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nach einem Treffen in Straßburg. Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn forderte die Abgeordneten trotzdem auf, am Dienstag gegen das Brexit-Abkommen zu stimmen.

Eurogruppe verschiebt Auszahlung von Griechenland-Hilfen: Die Finanzminister der Eurozone haben ihre Entscheidung über Griechenland in Aussicht gestellte Schuldenerleichterungen verschoben. Über die Freigabe eines Betrags von knapp 1 Milliarde Euro werde erst beim kommenden Treffen Anfang April entschieden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus EU-Kreisen. Grund ist die noch fehlende Umsetzung von Maßnahmen, die Athen den Gläubigern zugesagt hat. Deutsche Firmen melden deutlich mehr Patente an: Die deutschen Firmen gehören zu den forschungsstärksten der Welt. Wie das Europäische Patentamt in München mitteilte, meldeten die deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr mit 26.734 Erfindungen etwa 4,7 Prozent mehr europäische Patente an als im Vorjahr. Damit kommt Deutschland auf Rang zwei hinter den USA mit 43.612 Anmeldungen, gefolgt von Frankreich, Japan und China. Die Zahl der insgesamt angemeldeten Patente stieg um 4,6 Prozent auf 174.317. US-Staatsanwalt fordert von Deutscher Bank Trump-Dokumente an: Die Geschäftsbeziehungen der Deutschen Bank zur Organisation des US-Präsidenten Donald Trump haben einem Zeitungsbericht zufolge die Behörden auf den Plan gerufen. Die New Yorker Staatsanwaltschaft habe die Deutsche Bank und die Investors Bancorp vorgeladen, berichtet die New York Times. Die Ermittler wollen demnach Finanzunterlagen im Zusammenhang mit vier Projekten der Trump Organization einsehen.