Frankfurt (GodmodeTrader.de) – Da der US-Dollar weiter abwertet, legt Gold weiter moderat zu. Heute Morgen mussten zeitweise knapp 1.340 US-Dollar für eine Feinunze Gold bezahlt werden. Das gelbe Edelmetall ist somit dabei, seine Verluste der letzten zwei bis drei Wochen wieder aufzuholen, wie die Analysten der Commerzbank im aktuellen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben. Gold in Euro gerechnet ziehe wegen der schwächeren US-Währung kaum mit und handle weitgehend unverändert bei knapp 1.080 Euro je Feinunze. Die von Bloomberg erfassten Gold-ETFs hätten gestern eine siebentägige Abflussphase von insgesamt 22 Tonnen beendet. Gestern seien die Bestände um fast sechs Tonnen aufgebaut worden, heißt es weiter. „Die Marktteilnehmer dürften ihren Fokus heute auf die Veröffentlichung der Inflationszahlen in den USA richten. Eine höhere Kernteuerung im Januar könnte wie schon der Arbeitsmarktbericht Anfang des Monats erneute Inflationsängste schüren. In diesem Falle könnte es eine erneute Verkaufswelle an den Aktienmärkten geben aus Angst davor, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen schneller und stärker anhebt. Dies könnte eine erneute Flucht in sichere Häfen auslösen, wovon Gold profitieren würde“, so die Commerzbank-Analysten.