Frankfurt (Godmode-Trader.de) – Nachdem der Goldpreis gestern seine zwischenzeitlichen Gewinne wieder abgab, fällt er heute unter 1.220 US-Dollar je Feinunze. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine scheint aus Sicht der Commerzbank an Gold bislang noch spurlos vorbeizugehen.

Ob der vielfältigen Unsicherheiten sieht die DZ Bank Gold dagegen gut nach unten abgesichert. „Wir gehen sogar davon aus, dass er aus saisonalen Gründen kurzfristig weiter steigen kann“, schreiben die Analysten in einer aktuellen Rohstoffkolumne. Zudem spreche der weiterhin übertriebene Pessimismus am Goldmarkt für eine Gegenbewegung.

Hauptbelastungsfaktor für Gold sind den Experten zufolge nach wie vor die steigenden Zinsen. Innerhalb der kommenden zwölf Monate sollte sich der Goldpreis aus Sicht der Frankfurter Experten bei 1.200 USD-Dollar/Unze einpendeln. Nur ein deutlicher Einbruch an den globalen Aktienmärkten oder eine weitere Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China würde diese Preisprognose gefährden.