Washington (GodmodeTrader.de) – Der Goldpreis legt zum Wochenschluss im Umfeld eines auf breiterer Basis nachgebenden US-Dollars zu und notierte bislang bei 1.285,23 US-Dollar je Feinunze im Hoch. Gestern hatten die Notierungen bei 1.276,91 US-Dollar pro Unze noch ein Dreiwochentief erreicht.

Marktteilnehmer erwarten die in der kommenden Woche anstehenden Handelsgespräche zwischen den USA und China. US-Handelsminister Wilbur Ross sagte gegenüber CNBC, dass er besorgt ist, dass die beiden Nationen beim Handel meilenweit voneinander entfernt sind. Dennoch räumte er ein, dass eine „faire Chance“ für ein Handelsabkommen besteht. „Der Handel ist sehr kompliziert. Es gibt viele, viele Probleme“, so Ross. Auf der anderen Seite sagte der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Lawrence Kudlow, dass US-Präsident Donald Trump hinsichtlich der Handelsgespräche optimistisch sei. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte später, es würden „viele Fortschritte gemacht“. Ein weiteres Thema am Markt ist die andauernde Haushaltssperre in den USA und ihre möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen. Der sog. „Shutdown“ währt nun schon 34 Tage – die längste US-Haushaltssperre aller Zeiten. Volkswirte rechnen mit einem Dämpfer für die US-Konjunktur. Gegen 11:55 Uhr MEZ notierte Gold mit einem Plus von 0,19 Prozent bei 1.283,84 US-Dollar je Feinunze.