FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag nach den Verlusten der vorangegangenen Handelstage vorerst stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2277 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Zuvor hatte eine breitangelegte Erholung des amerikanischen Dollar den Euro belastet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,2312 Dollar festgesetzt. Am Devisenmarkt steht die Geldpolitik der US-Notenbank Fed im Mittelpunkt des Interesses. Am Vorabend hatte die Fed das Protokoll der jüngsten Zinssitzung veröffentlicht und darin weitere Zinserhöhungen signalisiert. Die amerikanischen Notenbanker hatten außerdem deutlich gemacht, dass die künftigen Zinserhöhungen vergleichsweise langsam erfolgen werden. Am Markt war zuvor auf eine schnellere Anhebung der Zinsen in den USA spekuliert worden. Im weiteren Tagesverlauf rücken Konjunkturdaten stärker in den Fokus am Devisenmarkt. Auf dem Programm steht unter anderem das Ifo-Geschäftsklima, das wichtigste Konjunkturbarometer für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Analysten rechnen für Februar mit einem leichten Dämpfer, nachdem der Ifo-Index im Januar ein neues Rekordhoch erreicht hatte.