NEW YORK (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro hat am Freitag im frühen Handel zugelegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2449 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstag auf 1,2407 (Mittwoch: 1,2352) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8060 (0,8096) Euro. Am Vortag wurde beim Euro einiges Auf und Ab verzeichnet. Zunächst hatten aus Sicht vieler Analysten zu zaghafte Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi gegen die Euro-Stärke der Gemeinschaftswährung weiter Auftrieb gegeben und sie erstmals seit Ende 2014 über 1,25 Dollar getrieben. Im Anschluss sorgten jedoch Aussagen von US-Präsident Donald Trump für Druck auf den Euro und ließen ihn unter 1,24 Dollar zurückfallen. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Trump: „Der Dollar wird stärker und stärker und letztlich will ich einen starken Dollar sehen.“ Damit relativierte er vorherige Aussagen von US-Finanzminister Steven Mnuchin, der sich gelassen über die jüngste Dollar-Schwäche gezeigt und gesagt hatte, dass sie den USA nütze. Am Freitag steht in Davos eine ausführliche Rede Trumps auf dem Programm.