Pittsburgh – Der Aluminiumproduzent Alcoa ist im vierten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Kosten zur Schließung von Werken brockten dem US-Unternehmen ein Minus von 196 Millionen Dollar nach 125 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum ein, wie der Konzern mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um 25,1 Prozent auf 3,17 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr verbuchte Alcoa einen Gewinn von 217 Millionen Dollar nach einem Fehlbetrag von 400 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Grund waren höhere Aluminiumpreise. Alcoa hatte sich zum 1. November 2016 aufgespalten: Die klassische Verhüttungssparte führt weiter den Namen Alcoa. Die Schwester firmiert unter Arconic und ist spezialisiert auf hochwertige Aluminium- und Titanlegierungen für Fahrzeug- und Flugzeugbau sowie die Bauindustrie.