FRANKFURT (Dow Jones)Das Münchner Ifo-Institut, die italienische Statistikbehörde Istat und die schweizerische Konjunkturforschungsstelle (Kof) haben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Euroraum leicht gesenkt. Nach Mitteilung des Ifo-Instituts wird nun für das erste Quartal 2019 ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 Prozent erwartet. Im Januar hatten die Konjunkturforscher ein Plus von 0,3 Prozent prognostiziert. Für das zweite Quartal hielten sie an ihrer Prognose von 0,3 Prozent fest. Für das dritte Quartal wird ebenfalls ein Plus von 0,3 Prozent in Aussicht gestellt. „Die Abwärtsrisiken für die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum sind hoch“, mahnten die Forscher allerdings. „Dazu tragen erhebliche Unsicherheiten im Hinblick auf mögliche Handelskonflikte mit den Vereinigten Staaten, die Folgen des EU-Austritts Großbritanniens und die Abschwächung der Weltwirtschaft bei.“